Saxofonlegenden – Conn Chu Berry

Eine Saxofonlegende mit sonorem Klang und viel Swing und Soul.

Charles G. Conn, geboren 1844 in den USA, Gründer und Namensgeber der wohl bekanntesten Instrumentenfabrik Amerikas in Elkhard, Indiana begann bereits 1889 mit dem Bau von Saxofonen. 1893 stellte Conn seine Modelle (Alto- und Tenorsaxofon) an der World’s Columbia Exhibition unter dem Namen „Wonder“ vor. 1905 war Conn zum weltgrössten Hersteller von Musikinstrumenten geworden.

Von 1924 bis 1930 wurde das Modell „New Wonder“ (Series II) gebaut mit den Seriennummern 143xxx bis 237xxx, besser bekannt unter dem Namen „Conn Chu Berry“.

Benannt wurde das Instrument nach Leon Brown „Chu“ Berry, einem der führenden jungen Saxofonisten, der 1941 im Alter von 33 Jahren verstarb. Er war unterwegs mit der Band von Cab Calloway zu einem Auftritt in Toronto, als ihr Auto in einen Unfall verwickelt wurde.

Chu Berry spielte in den wichtigsten Swing Bands seiner Zeit (Benny Carter, Teddy Hill, Fletcher Henderson, Cab Calloway) und war ein gesuchter Saxofonist für Aufnahmen im Studio, wo er zum Beispiel Bessie Smith und Billie Holiday begleitete.

Das Conn New Wonder / Chu Berry Saxofon sticht sofort in’s Auge durch die versetzten Becherklappen, gebördelte Kamine (Rolled Tone Holes) und einen Gis-Heber mit aufgebrochener Oberfläche (Nailfile Gis Key).
Sein Sound ist voll, warm und dunkel, kräftig, voluminös und unterscheidet sich unter anderem durch sein Obertonverhalten stark vom Sound der Saxofone der Firma Selmer aus Frankreich.

Conn – Chu Berry

Conn New Wonder / Chu Berry

Raritäten

Liebevoll gearbeitete Instrumente mit wunderbarem Sound. Zeugen ihrer Zeit, im Blashaus mit grösster Sorgfalt revidiert und restauriert.

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